2 Hostels in Freiburg

Black Forest Freiburg
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Freiburg

Black Forest Freiburg

Das Black Forest Hostel bietet viele preiswerte Schlafplätze in Mehrbett-, Doppel- und Einzelzimmern.

http://www.blackforest-hostel.de

ab 17,00 €

pro Person und Nacht

Details & Anfrage
Hostel & Spa Waldkurbad Freiburg
  • aktiv
  • Öko

Freiburg

Hostel & Spa Waldkurbad Freiburg

Das Hostel für Leute, die gern ihre Seele baumeln lassen.

http://www.waldkurbad.de

ab 23,00 €

pro Person und Nacht

Details & Anfrage

Stadtinformationen

Freiburg

Freiburg Die schöne Stadt im Dreiländereck

Freiburger Stadtgeschichte
Wir Friburger Bobbele sind ein weltoffenes und trendbewusstes Volk.

Wir lieben die Abwechslung, und drum haben sich bei uns von Zeit zu Zeit schon mal die Herrschaftsverhältnisse geändert. Ende des 11. Jahrhunderts errichteten die Herzoege von Zaehringen auf dem Schlossberg die erste Bobbele-Burg (was auch immer das gewesen sein mag). Von da an war der unaufhaltsame Weg Freiburgs zur Weltstadt vorgezeichnet. Na ja, mit der Weltstadt dauert es noch etwas, aber immerhin haben wir es schon zu einer Umwelthauptstadt gebracht.

Nachdem sich die ehemaligen Dörfer Zähringen, Herdern, Haslach und die Wiehre sowie die Besiedlungen auf dem Rathausplatz und Oberlinden zunehmend ausgedehnt hatten, konnte Freiburg im Jahre 1120 mit der Gründung des Marktes beginnen und nach festem Plan angelegt werden. Mit gesiegelter Urkunde erlangte man schließlich Stadtrechte. Die verkehrsgünstige Lage, ein reiches Silbervorkommen im Schwarzwald und das Marktrecht sorgten für eine beherrschende Stellung im Breisgau und ließen Freiburg weiter wachsen. Mit dem verdienten Geld leistete man sich ab 1200 den Bau eines wirklich prachtvollen Münsters.

Als die Zähringer 1218 mit Berthold V. dann ausstarben , herrschten die Grafen von Urach erst mal weiter, doch die hatten immer wieder Auseinandersetzungen und Kriege mit anderen Herrschaftshäusern, und mit der eigenen Stadtbevölkerung lief es auch nicht so besonders gut.

Wir Friburger Bobbele (was für ein Name) können manchmal recht stur sein, besonders, wenn wir im Recht sind. Man muss der immerhin 150 Jahre dauernden Herrschaft allerdings zugute halten, dass sie den Münsterbau auf gotische Weise allerliebst fortgeführt und neue Klöster errichtet hatte. Die zunehmend gereizte Stimmung endetet schließlich 1368 mit dem endgültigen Zerwürfnis. Die Burg des herrschenden Grafen von Freiburg, wie er sich inzwischen nannte, wurde von der Bevölkerung kapputtgemacht, sein Herrschaftsanspruch mit 15.000 Mark Silber abgefunden (...ein richtiges Schnäppchen)

Man unterstellte sich fortan den Habsburgern, die das nun folgende knappe halbe Jahrtausend entscheidend mitprägten, mal davon abgesehen, dass wir Bobbele mit Ausnahme manch weichen Tonfalls nach österreichischem Schmäh unseren alemannischen Dialekt nach Freiburger Mundart stets beibehalten haben.

Der Chor des Münsters erfuhr im Jahre 1513 seine Vollendung, nachdem der eigentlich stattliche 116 Meter hohe Turm schon 1280 fertiggestellt worden war. Freiburg erhielt auch so schöne Gebäude wie das Kornhaus, einen richtigen Reichstag, und, weil wir schon immer so schlau waren, eine eigene Universität (1457), die vom Erzherzog Albrecht von Österreich gestiftet wurde.

Hatte die Stadt bisher durch den Silberabbau und den eigenen Silberpfennig „Brisger“ die Aufklärungsarbeit „Geld macht groß und stark“ in der Region geprägt, so erhielt sie nun auch noch das Recht, Goldmünzen zu prägen. Doch Geld allein macht auch nicht glücklich, und so ging es nach der Mitte des 16. Jahrhunderts ziemlich drunter und drüber, aber hauptsächlich wieder bergab. Als ob Pest und beginnender Hexenwahn 1564 nicht schon gereicht hätten, kam es während des 30jährigen Krieges (1618 – 1648) zu schweren Belagerungszuständen, welche die Bevölkerung auf magere 2.000 Einwohner schrumpfen ließen. Ziemlich wenig, wenn man bedenkt, dass es 300 Jahre zuvor noch gut fünfmal so viele Bobbele waren.

Als Freiburg in der Folgezeit zu allem Überfluss auch noch in die Schusslinie der Machtkämpfe zwischen den Habsburgern und der französischen Krone geriet, war es der französische Festungsbauer Vauban unter Führung von Ludwig „Sonnenkönig“ XIV., der den freigewordenen Raum nutzte, die Vorstädte einriss und die Stadt in eine imponierende Festung in Form eines hübschen, sternenförmigen Zickzackmusters verwandelte (1677 – 1697) . Freiburg wurde in dieser Zeit ständig zwischen Österreich und Frankreich hin – und her erobert.

66 Jahre nach seiner Fertigstellung wurde das Festungswerk beim letzten Abzug der französischen Truppen von diesen mitsamt dem Freiburger Schloss am Schlossberg wieder komplett niedergemacht. Die folgende Herrschaftszeit, erneut unter den Österreichern, verlief dann ungleich friedlicher. Zu dieser Zeit waren es noch etwa 3.000 übriggebliebene Bobbele und davon immerhin knapp 100 Studenten ( ... heute sind das wohl etwas mehr) .

Wenn man den Zeittafeln der Freiburger Adressbücher aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg Glauben schenken darf, findet man den für uns Bobbele sehr bedeutenden Eintrag „Eröffnung einer Normalschule unter Franz Josef Bob, 1773“ . Alle seine Schüler waren so richtige Bobbele, und seit jener Zeit sind wir auch alle offizielle Friburger Bobbele. Und darauf legen wir natürlich großen Wert.

Doch zurück zu unserer Geschichte. Schon 1805 sprach Napoleon I. ein kräftiges Machtwort und Österreich musste den Breisgau an das neugeschaffene Großherzogtum Baden abtreten. Dies hatte allerdings zur Folge, dass Baden als Verbündeter Napoleons 1813/14 in die äußerst unangenehmen Befreiungskriege mit hineingezogen wurde. Und mit der bürgerlichen Revolution 1848/49 ging’s zwischen den Freischärlern und den Regierungstruppen erst richtig ab. Freiburg war ja immer schon sehr beliebt gewesen, und so wollte man uns auch bei diesen Auseinandersetzungen dabeihaben. Doch wir preußischen Bobbele kämpften und blieben gegen die Aufständischen schließlich verdient Sieger.

Die Stadt dehnte sich über den alten Festungsring hinaus aus; die Einwohnerzahl stieg bis zur Jahrhundertwende auf über 61.500 Bobbele an. Bereits 1845 war der damalige Bahnhof fertiggestellt worden (mobiles Freiburg), 1850 wurde die erste Gasfabrik eröffnet (fortschrittliches Freiburg), 1851 die freiwillige Feuerwehr gegründet (sicheres Freiburg), 1876 das Siegesdenkmal eingeweiht (erfolgreiches Freiburg), 1899 die erste Frau Deutschlands immatrikuliert (frauenfreundliches Freiburg), 1910 das neue Stadttheater eingeweiht (kulturelles Freiburg) und 1911 das neue Universitätsgebäude eröffnet (gebildetes Freiburg) .

Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt endete erst mal mit den beiden Weltkriegen. Kam Freiburg im 1. Weltkrieg als Lazarettstadt nahe der elsässischen Front noch einmal mit einem blauen Auge davon, bekam sie es im 2. Weltkrieg als beliebte Bombenabwurfstadt voll ab. Am 27. November 1944 zerstörte ein Luftangriff, der etwa 3.000 Menschenleben forderte, große Teile Freiburgs. Wie durch ein Wunder allerdings blieb das Münster fast völlig verschont.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden wir hier in Freiburg wieder mal zwei Jahre von unseren alten Bekannten, den französischen Truppen, besetzt. Ab 1947 dann war Freiburg Sitz der südbadischen Landesregierung und durch die Eingliederung in das neugeschaffene Bundesland Baden-Württemberg sogar Sitz des Regierungspräsidiums Südbaden. Seitdem ging es Schlag auf Schlag: 1957 gab es bereits die 500-Jahr-Feier der Albert-Ludwig-Universität, 1959 wurde Besancon in Frankreich die erste Partnerstadt, es folgten Innsbruck in Österreich 1963, Padua in Italien 1967, Guilford in England 1979, Madison in den USA 1987, Matsuyama in Japan 1988, L’viv (ehemals Lemberg) in der Ukraine 1989, Granada in Spanien 1991 und Isfahan im Iran im Jahre 2000. Außerdem bestehen Städtefreundschaften zu Monrovia in Liberia und Wiwile in Nicaragua. Wir Bobbele sind halt mit der ganzen Welt verbunden.

Rasant ging es weiter. 1965 stellte man den neuen Bertoldsbrunnen auf, 1974 wurden nach Abschluß der Gebietsreform die Gemeinden Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen eingemeindet, 1983 eröffnete man die Stadtbahn, deren Streckenausbau auch weiterhin anhält, und 1986 erlebten wir eine prachtvolle und erfolgreiche Landesgartenschau.

Viele Bauprojekte in den 90er Jahren, wie etwa die neuen Stadtteile Rieselfeld und Vauban, der Bau des Konzerthauses und der B31 Ost, der vierspurige Ausbau der Mooswaldallee, die Umgestaltung des Flugplatz-Areals mit der Neuen Messe und der Umbau der Bismarckallee mit dem neuen Bahnhofsgebäude zeugen vom Anspruch der Schwarzwaldmetropole, zu den Großbobbelestädten des Landes zu gehören. 200.000 Bobbele innerorts und viele Millionen Freiburg-, Schwarzwald- oder Sport-Club Freiburg-Fans auf der ganzen Welt lieben unsere Stadt.

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